Ich hoffe, dein Englisch ist gut genug
Samstag, 12. Juni 2010 - 20:07
Es gibt bald neue Folgen von “Neues aus Büttenwarder”!
Ich habe ihn nicht gewählt! Ich habe mir da nichts vorzuwerfen!
Der erste Minister dieser komischen Regierung ist geschafft, wann folgen die nächsten?
Vielleicht die Westerwelle, weil sie sich mit einer der besten CDU-Freundinnen (E. Steinbach) einen Zickenkrieg liefert?
Oder die Super-Hausfrau von der Leyen weil sie jetzt Arbeitsministerin ist und das Resort gar nicht richtig beherrscht?
Rollt vielleicht Schäuble zurück weil er im Finanzministerium Kameras installieren will - ein Überbleibsel aus seiner Innenministerzeit …..
Gibt “Mutti” gar ihr Amt ab? Da ist sie ja auch völlig fehl am Platz!
Der undemokratische gerichtsbestätigte Lügner Roland Koch hat ja auch sein Teil dazu beigetragen, dass dieser Scheiß-CDU-Staat einen seiner unbequemen Kommentatoren verliert und damit das ZDF bald gänzlich nicht mehr von den Privatsendern zu unterscheiden ist.
Liebe Wähler, was habt ihr da nur angerichtet?
UMS (Unified Message Service) ist ja was Nettes ….. da kann man mich anrufen und mir eine Sprachnachricht hinterlassen. Diese Mitteilung wird mir dann als mp3 an meine eMail-Adresse geschickt und ich kann mir das anhören. Wer also 0941 5992 54837 anruft, bekommt von einer netten Frauenstimme gesagt, dass er eine Mitteilung hinterlassen kann.
Wenn jedes Land/jeder Staat die Regierung hat, die es verdient, dann müssen wir aber verdammt schlecht sein!
Kanzler: Das Merkel
Außenminister: Die Westerwelle
Nur mal so nebenbei … weil hier ja nicht mehr so sehr viel los ist ….. kitersBLOG wird heute vier Jahre alt.
Wie man die Schweinegrippe richtig nutzt
In letzter Zeit bin ich durch zu viel Arbeit wenig in die Berge gekommen, und grübelte schon lange, wie ich das ändern könnte.
Da schickte mir der Himmel die Rettung:
Am Wochenende begannen die Medien in theatralischer Form über den “Schweinegrippe”-Schwachsinn zu berichten, und ich beschloss, das sofort zu meinen Gunsten zu nutzen.
Montag, 27.4., 8h30:
Ich komme ins Büro, mein erster Weg führt mich zum Kaffeeautomaten, wo sich bereits die zwei größten Tratschen der Firma über die aktuelle Weltlage unterhalten.
Ich grüße freundlich, und erzähle von der gestrigen Rückkehr meines Neffen aus Mexiko (ich habe zwar keinen Neffen, aber das macht ja nichts) und seinen wunderbaren Urlaubsfotos.
Nach überschwänglicher Beschreibung diverser Bauwerke von Mexiko City und abschließendem Austausch diverser Artigkeiten verlasse ich das Kaffeekämmerchen wieder.
Montag, 27.4., 9h05:
Ich kann mithören, wie ein entfernter Sitznachbar, nach einem Besuch des Kaffeekammerls, in der Apotheke 2kg Tamiflu bestellt.
Montag 27.4., 11h30:
Alle Kollegen im Grossraumbüro dürften sich mittlerweile mit Tamiflu eingedeckt haben.
Einer, der keines mehr bekam, da ausverkauft, stand kurz vor der Selbstentleibung, und war mir dankbar für den Tipp, dass Traubenzucker ähnliche Schutzwirkung aufweise.
Kurz darauf sah ich ihn mit einer Einkaufstasche voll Dextro-Energen erleichtert ins Büro zurück kehren.
Montag 27.4., 12h30:
Ich fragte, ob mich jemand zum Mittagessen begleiten wolle, aber niemand hatte Zeit.
Deswegen ging ich allein.
Montag 27.4., 14h30:
Ich wurde wegen einer dienstlichen Beiläufigkeit zum Chef gerufen, die nach 5 Minuten erledigt war.
Danach fragte er mich eine halbe Stunde nach den Bildern von Mexiko City aus, und ich versprach, morgen welche mit zu bringen.
Als ich wegen seiner Zigarette ein paar mal husten musste, fragte er mich besorgt nach meiner Befindlichkeit und der meines Neffen, und ich dankte ihm artig dafür.
Montag 27.4., 16h:
Ich verlasse das Büro, nachdem ich beiläufig erwähnt habe, dass ich Kopfschmerzen hätte und mich nicht besonders gut fühle.
Morgen werde ich zum Grossangriff übergehen.
Dienstag 28.4., 7h30:
Ich bin als erster im Büro, und habe eine Zwiebel und etwas geriebenen schwarzen Pfeffer mit.
Ich schneide die Zwiebel auf, und reibe mir mit der Schnittfläche das Gesicht unterhalb der Augen ein.
Dienstag 28.4., 8h:
Meine ersten Opfer - äähh, Kollegen - betreten das Büro. Ich habe etwas Pfeffer auf meine Weste geschüttelt und erwarte sie im Kaffeekammerl.
Ich begrüsse sie, nachdem ich vorher auf meine gepfefferte Brust geschlagen habe, als ob sie mir eng geworden wäre, mit einem Niesanfall und tränenden Augen.
Nachdem sie den morgendlichen Handschlag verweigert haben, erzähle ich ihnen, dass mein Neffe gestern abend leichtes Fieber bekommen hätte.
Dienstag 28.4., 11h:
Wie ich aus verlässlicher Quelle erfahre, haben alle 3 Apotheken in der näheren Büro-Umgebung kein Tamiflu mehr.
Dienstag 28.4., 11h30h:
Ich höre ein Streitgespräch des Dextro-Energen-Kollegen mit einem anderen, der ihm den Vogel zeigt.
Dienstag 28.4., 12h30:
Da mich wieder niemand zum Mittagessen begleiten möchte, gehe ich zum Mexikaner und bestelle mir dort einen extra scharfen karibischen Wurzeltopf.
Dienstag 28.4., 13h30:
Ich schmiere mir mit der übriggebliebenen Zwiebelhälfte vom Morgen wieder das Gesicht auf dem WC ein, und betrete als Folge des Wurzeltopfes röchelnd und mit hochrotem Gesicht das Büro.
Aufgrund frischen Pfeffers in meiner Weste muss ich auch ein paarmal niesen.
Wankend erreiche ich meinen Schreibtisch, gleichzeitig mit dem Büro-Ersthelfer, der eine Atemschutzmaske vor seinem Gesicht hat.
Ich bedeute ihm aber, dass alles in Ordnung ist, und er zieht sich erleichtert mit dem Defibrillator wieder zurück.
Dienstag 28.4., 13h45:
Ich erzähle meinem Sitznachbarn, unterbrochen von Hustenanfällen, dass ich mittags telefonisch gehört hätte, dass mein Neffe ins Spital eingeliefert worden sei.
Dienstag 28.4., 14h30:
Mein Chef ruft an, und bevor er noch etwas sagen kann, frage ich ihn, ob er die Bilder von Mexiko City sehen will.
Er freut sich, dass ich nicht vergessen habe, und ist ein paar Sekunden still. Dann sagt er, dass er leider heute keine Zeit hat - ich solle aber bei seiner Sekretärin vorbei schauen, da liege eine wichtige Information für mich.
Dienstag 28.4., 14h45:
Ich schleppe mich zur Chefsekretärin.
Irgendwie schaut sie komisch aus mit der Atemschutzmaske vorm Gesicht.
Sie eröffnet mir, dass mir der Chef eine Woche frei gibt, wenn ich sofort einen Arzt aufsuche.
Und ich möge es nicht wagen, vor Dienstag nächster Woche auch nur anzurufen.
Ich rebelliere, und verweise auf die viele Arbeit, die noch wartet.
Sie sagt, das sei alles geklärt, ich hätte eine Woche frei, und tschüss.
Dienstag 28.4., 15h00:
Ich verlasse das Büro, nicht ohne vorher auf dem WC mir ordentlich das Gesicht zu waschen und die Weste auszubeuteln.
Auf der Stiege treffe ich jemand aus der Salzburger Geschäftsstelle, der mich fragt, ob ich etwas von dem schweren Schweinegrippefall hier wüsste.
Nein, sage ich, und lausche interessiert seiner Erzählung: Er sei als Ersatz für einen Grippösen hierher abkommandiert worden, derjenige liege im Spital und ringe mit dem Tod, und zwei seiner Familienmitglieder seien bereits verstorben.
Gestern sei er aber noch arbeiten gewesen, unverantwortlich so was!
Ich stimme ihm völlig zu, und bin froh, nun eine Woche daheim bleiben zu dürfen, ich will mich ja mit nix anstecken.
Ich werde die überraschende freie Woche intensiv zum bergsteigen nutzen, da ist die Luft noch sauber und wird nicht von grippösen Schweinen beeinträchtigt!
Ich möchte vorrausschicken, dass ich jeden Tag ca. 35 km zur Arbeit fahre, also kein Wenigfahrer bin.
Ich finde, dass der Benzinpreis viel zu niedrig ist.
Früher konnte sich noch nicht jeder ein Auto leisten. Die Autos waren für viele zu teuer, die Unterhaltskosten zu hoch und der Benzinpreis ebenfalls. Allerdings waren die Straßen längst nicht so voll wie jetzt. Man konnte noch am Wochenende mit dem Auto ins “Grüne” fahren ohne durch kilometerlange Staus aufgehalten zu werden. Was ist jetzt? Jeder kann sich ein Auto kaufen weil einerseits Einfach-Autos aus Fernost billigst zu haben sind und weil der Benzinpreis nicht hoch genug ist.
Wenn nun der Spritpreis beispielsweise bei 2 Euro liegen würde, müssten sich viele überlegen, ob sie noch so viel fahren, ob sie vielleicht das Auto ganz abschaffen.
Die Überlegung ist zwar nicht ganz sozial, mancher Sozialhilfeempfänger wird sich darüber aufregen, dass er mehr für Benzin zahlen soll, aber für den Rest der Autofahrer wäre es ein Segen! Ein kleiner Nebeneffekt ist der dann logischerweise geringere Schadstoffausstoß, der der Umwelt (Stichwort Klimawandel) zugute kommt.
Das ist wohl mein liebstes Weihnachtslied.
Ich muss mich erstmal hier wieder einfuchsen …
Dieses Bild passt so wunderbar zum Pennergame
Letztes Wochenende waren wir am Uetersener Sportflugplatz zum Fliegen. Dort stand dieses Auto im erstklassigen Pflegezustand:



Rechts und links im Dichtungsgummi der Heckscheibe versucht die Natur sich ihren Lebensraum zurück zu erobern.
PS.: Warum sieht auf Digitalbildern alles immer sauberer und schöner aus als es in Wirklichkeit ist? Das Auto ist ziemlich dreckig und ungepflegt!
kitersBLOG feiert Geburtstag. ![]()
Vor genau drei Jahren habe ich hier angefangen.
So richtig ist es ja kein Grund zum Feiern … wenn ich ja im Moment eh kaum was schreibe …..